03.10.2020
Hubert Aiwanger zum Tag der Deutschen Einheit

heute feiern wir den 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Auch nach einer Generation ist es immer noch ein Geschenk für uns, dass wir in Frieden wieder zueinander gefunden haben. Jetzt gilt es, an das Einende anzuknüpfen und nicht das Trennende zu kultivieren. Unsere Gesellschaft war die letzten Jahre vielen Belastungsproben ausgesetzt, welche zu Streit und Polarisierung geführt haben. Wirtschaftlicher Strukturwandel, Flüchtlingskrise, Klimadebatte, Coronakrise - viele Themen werden hoch emotional debattiert. Es ist die Aufgabe der Politik, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen, Probleme gezielt und unaufgeregt zu lösen und die Menschen zusammenzuführen statt zu spalten. 

Die heutigen Problemstellungen lassen sich nicht skizzenhaft auf Ost und West, Stadt und Land oder alt und jung reduzieren. Unser Ziel muss eine solidarische Gesellschaft sein, in der Respekt vor der Freiheit eines jeden Einzelnen herrscht, aber auch Respekt vor den Werten der Mehrheitsgesellschaft. Familien brauchen nicht nur in der aktuellen Ausnahmesituation unsere besondere Unterstützung. Menschen müssen auch im Alter ihre Würde behalten, dazu braucht es auskömmliche Renten und ein hochwertiges Pflegeangebot. Diese Themen müssen wir FREIE WÄHLER künftig noch stärker voranbringen. 

Seit der Wiedervereinigung sind in unserem Land über 25 Millionen Kinder zur Welt gekommen, für welche die Einheit des Landes völlig normal ist. Wir sind es Ihnen und denen, die sich für die Wiedervereinigung eingesetzt haben, schuldig, die Zusammengehörigkeit zu erhalten und zu stärken. Der heutige Feiertag ist deshalb ein Arbeitsauftrag für uns, unserem Land zu dienen. 

Ihr Hubert Aiwanger